Digitale Transformation erfolgreich gestalten

Zeit für eine neue Strategie: Warum Sie Ihre Digital-Strategie mit einer Transition-Beratung entwickeln sollten

von Maren Otten am 21.02.18 22:32
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Menschen mögen es nicht, Entscheidungen zu revidieren. Darum halten viele Führungskräfte und Mitarbeiter an überholten Strategien und Strukturen fest – ohne es zu wollen oder zu merken. Mit der unabhängigen Beratung von Transition-Experten wird der blinde Fleck im Unternehmen sichtbar und der Kurswechsel in Richtung digitaler Märkte und Erlösmodelle erfolgreich.


Das Problem

Viele Fallstudien zeigen, dass der Niedergang vormaliger Branchenführer einen zentralen Grund hatte: das sogenannte „eskalierende Commitment“, das zu lange Festhalten an einer in der Vergangenheit erfolgreichen Strategie. Das Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb zeigte das unlängst an einem Beispiel aus den USA: "Wer sich auf dem Erfolg der Vergangenheit ausruht, kann leicht unter die Räder geraten." Die Ursache liegt in mehreren Wahrnehmungs- und Denkfehlern, die Menschen an einem einmal eingeschlagenen Kurs festhalten lassen, auch wenn dies irrational ist.

 

Die wichtigsten Ursachen

  • Die „Sunk Cost Fallacy“: Je mehr in ein Projekt investiert wurde, desto stärker ist der Drang, das Projekt fortzuführen. Die investierten Ressourcen werden zur Begründung weiterzumachen, selbst wenn es objektiv keinen Sinn macht – „Wir haben schon so viel investiert, wenn wir jetzt abbrechen, versenken wir alles“.
  • Die Verlustaversion: Menschen macht es glücklicher, einen möglichen Verlust zu vermeiden als einen Gewinn zu realisieren. Wenn ein Kurswechsel also nicht nur neue Wertschöpfungsmodelle verspricht, sondern auch direkte Verluste mit sich bringen würde, ziehen die meisten Menschen Verlustvermeidung einem potenziellen Neugeschäft vor.
  • Die persönliche Identifikation: Die Forschung hat gezeigt, dass persönliche Identität und Status eng mit den eigenen Entscheidungen verknüpft sind. Die Abkehr von in der Vergangenheit getroffenen Entscheidungen kann zu einem gefühlten Statusverlust und einer Bedrohung der eigenen Identität führen.

 

Vor allem in Industrie-Unternehmen mit jahrzehnte- oder sogar jahrhundertealter Tradition ist die Abkehr vom Produkt fokussierten Unternehmen zu einer software- und dienstleistungsgetriebenen Organisation weitaus mehr als eine technische Herausforderung, sondern eine Reise, die das ganze Unternehmen antreten muss.

 

Die Lösung

Deshalb sollten alle, die die Verantwortung für die Entwicklung und Implementierung einer Digital-Strategie haben, die Hilfe einer unabhängige Transition-Beratung in Anspruch nehmen:

  • Balance zwischen globaler Strategie und lokaler Veränderung: Der Blick von außen hilft, das richtige Verhältnis von großem Plan einerseits und Umsetzung auf Funktions- und Regionalebene andererseits zu finden. Denn meist lassen sich tiefgreifende Veränderungen nicht mit einem einzigen Konzept von oben nach unten herunterbrechen, sondern brauchen bereichs- und standortspezifische Ansätze, die die wichtigsten lokalen Variablen und Erfordernisse berücksichtigen.
  • Balance zwischen Mitarbeitereinbindung und Zielorientierung: Wer in eine Entscheidung konstruktiv eingebunden wurde, übernimmt auch die Verantwortung für ihre Realisierung. Professionelle Transition-Beratung hilft Managern, den Veränderungsprozess an den entscheidenden Punkten für die Betroffenen zu öffnen und sie zu Beteiligten zu machen, ohne Ressourcen an endlose Abstimmungen und basisdemokratische Scheinlösungen zu verschwenden.
  • Balance zwischen sicherer Wette und Wagnis: Erfahrene Transition-Beratung unterstützt Industrie-Unternehmen mit ausgeprägter Tradition und langjährigen Erlösmodellen dabei, bewährte Strategien und Strukturen zu justieren, ohne das laufende Kerngeschäft zu vernachlässigen. Denn auch die beste Digital-Strategie ist nichts wert, wenn ihre Umsetzung irreparable Schäden bei Kunden und Kollegen hinterlässt.

 

Fazit

Mit Prozessen und Methoden der Organisationsentwicklung und Prozessberatung werden kognitive Verzerrungen und Widerstände aufgedeckt und aufgelöst und alle Unternehmensebenen in die Lage versetzt, objektive Entscheidungen zu treffen, die Pole des Spannungsfelds „Digitaler Wandel“ auszutarieren und neue Strategien voranzutreiben.

 

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Wer mehr über Wahrnehmungsverzerrung wissen will, findet in Rolf Dobellis „Die Kunst des klaren Denkens“ „52 Denkfehler, die Sie besser anderen überlassen“.

 

Themen: Digital-Strategie Strategie-Entwicklung Unternehmenskultur Transition-Beratung

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